RC Freiamt vergibt den 4. Rotary-Berufsbildungspreis
Drei junge Berufsleute aus dem Freiamt erhalten den
Rotary-Berufsbildungspreis Von Noah Bürli, Aagauer Zeitung, 02.11.2026 Der Rotary Club Freiamt zeichnete drei Lernende für ihren
erfolgreichen Lehrabschluss aus. Geehrt werden eine Carosseriespenglerin, eine
Veranstaltungsfachfrau und ein Forstwar
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Drei junge Berufsleute aus dem Freiamt erhalten den
Rotary-Berufsbildungspreis Von Noah Bürli, Aagauer Zeitung, 02.11.2026 Der Rotary Club Freiamt zeichnete drei Lernende für ihren
erfolgreichen Lehrabschluss aus. Geehrt werden eine Carosseriespenglerin, eine
Veranstaltungsfachfrau und ein Forstwart. Drei junge
Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger wurden kürzlich vom Rotary Club
Freiamt für ihre Leistungen und ihren erfolgreichen Lehrabschluss mit dem
Berufsbildungspreis ausgezeichnet. «Unsere Preisträgerinnen und Preisträger wählen wir jeweils
nach den Kriterien einzigartig, ungewöhnlich, selten und erfolgreich aus»,
begrüsste Toni Notter, Initiator des Rotary-Berufsbildungspreis, die rund
fünfzig Gäste der Feier in Büttikon. Die drei jungen Erwachsenen gehören zu 633 Lernenden aus dem
Freiamt, welche dieses Jahr ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Für den Rotary Club war Shania Stierlis Profil einzigartig.
«Sie ist die einzige Frau, welche im Freiamt eine Lehre als
Carosseriespenglerin abgeschlossen hat, und das auch noch als zweitbeste
Lernende im Kanton», begründete Toni Notter den Entscheid. «Wenn mir etwas gefällt, kann ich mich gut motivieren»,
blickte Shania Stierli zurück auf ihre Lehrzeit. Sie absolvierte ihre
Ausbildung bei der Gebrüder Brem AG in Oberlunkhofen. Ihr wurde der Beruf schon fast in die Wiege gelegt. «Ich bin
mit zwei grösseren Brüdern aufgewachsen. Im Fernsehen liefen bei uns immer
Serien über Autos», berichtete sie lachend. Im dritten Lehrjahr nahm sie an den Regionalmeisterschaften
teil. «Ich war etwas enttäuscht vom Resultat. Mit etwas Abstand, habe ich es
dann akzeptiert. Schliesslich hatten fast alle anderen mehr Berufserfahrung als
ich», erzählte sie mit einem Schmunzeln. «Man muss für diesen Beruf leben, sonst funktioniert es
nicht», sagte Mara Mosimann. Die 23‑Jährige lernte bei der Winkler Livecom in Wohlen den Beruf
Veranstaltungsfachfrau. Diesen gibt es in der Schweiz erst seit 2011. «Ich habe zuerst das KV gemacht, im ersten Anlauf die
Prüfung aber nicht bestanden. Trotzdem habe ich dann bereits meine
Zweitausbildung als Veranstaltungsfachfrau begonnen und parallel die Ausbildung
als Kauffrau beendet», beschreibt sie ihren aussergewöhnlichen Werdegang. Sie ist für die Beleuchtung und Audio und auch für das
Aufbauen der Gerüste zuständig. «Solange alles funktioniert, bemerkt man gar
nicht so richtig, dass es unseren Beruf gibt», kommentierte sie lachend. «Wichtige Arbeit» als Forstwart wird ausgezeichnet «Der Wald ist ein Naherholungsgebiet. Als Forstwart pflegt
man diesen und das ist auch für die Zukunft wichtig. Deshalb zeichnen wir die
erfolgreiche Geschichte eines jungen, motivierten Berufsmannes aus»,
kommentierte Toni Notter die dritte Wahl. Forstwart Noah Strebel lernte im Forstbetrieb Lindenberg.
«Ich bin sehr gerne draussen in der Natur. Früher wollte ich Schreiner werden,
aber da fehlte mir die frische Luft», erzählt er.
Sein grosses Ziel im Beruf hat er fest im Blick: «Ich möchte
vor meiner Pension nochmals einen Baum, den ich gepflanzt habe, fällen»,
erzählt er lachend.