Rotary-Preis Kanti Wohlen zum 20sten Mal vergeben!

woensdag 29 april 2026

SiFu

ENGAGEMENT FUER AUSBILDUNG UND FÖRDERUNG JUGENDLICHER

Bereits zum 20. Mal zeichnete der Rotary Club Freiamt fünf engagierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse der Kantonsschule Wohlen mit einer besonderen Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen und exzellenten Maturaarbeiten aus. Dieses Jubiläum markiert einen bedeutenden Meilenstein im langjährigen Engagement des Clubs in der Bildungsförderung. Die Preisträgerinnen und Preisträger heben sich durch Ausdauer, Beharrlichkeit und Mut hervor. Eigenschaften die in besonderer Weise mit den Werten von Rotary übereinstimmen.

Am 27. April nahmen die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Ehrungen im Beisein von Mitschülerinnen und Mitschülern der Kantonsschule Wohlen, ihren Angehörigen und Freunden sowie Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Clubs Freiamt entgegen.

Den feierlichen Rahmen der Preisverleihung eröffnete die Kanti-Band mit dem Stück «Seven Nation Army» von den White Stripes in der Version von Ben l’Oncle Soul unter der Leitung von M. Suk. Anschliessend begrüsste Rektor und Rotarier Matthias Angst die Gäste im gut gefüllten Saal und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Organisation der Feier.

In seinen Grussworten ging der Präsident des Rotary Club Freiamt, Max Knoblauch, auf die zentralen Werte von Rotary International ein und hob das kontinuierliche Engagement des Clubs für Bildung, Gemeinwohl und gesellschaftliche Verantwortung in der Region hervor.

Anschliessend wurde die Jury vorgestellt, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Rotary Club Freiamt sowie der Kantonsschule Wohlen zusammensetzte. Sie stand vor der anspruchsvollen Aufgabe, aus insgesamt elf nominierten Arbeiten jene auszuwählen, die sich in besonderem Masse durch akademische Exzellenz, Engagement und persönliche Reife auszeichnen. Alle eingereichten Arbeiten überzeugten durch ein bemerkenswert hohes Niveau.

Bereits ein Blick auf die Titel der ausgezeichneten Maturaarbeiten zeigte die beeindruckende thematische Bandbreite von persönlichen und historischen Lebensgeschichten bis hin zu hochkomplexen naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Diese Vielfalt bedeutete für die Jury nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit den Arbeiten, sondern auch die Herausforderung, sich in Themengebiete einzuarbeiten, die teilweise weit über den eigenen fachlichen Hintergrund hinausreichen.

Arbeiten wie jene von Gilles Bärtschi zur «Entwicklung einer funktionalen Programmiersprache basierend auf Arrows» oder die Untersuchung von Gabriel Cerqua zur Antibiotikaresistenz mit dem Titel «Acquisition of Antibiotic resistance through UV-induced Mutagenesis in Bacillus subtilis and Escherichia coli» stehen exemplarisch neben gesellschaftlich und persönlich geprägten Fragestellungen wie der Auseinandersetzung mit Migration und Identität in «Zwischen Heimat und Fremde». Eine empirische Analyse der kosovarischen Migration in die Schweiz von Elmina Brenoli, der Vertiefung von Angelina Franjić zum «Krieg in Vukovar» sowie Celine Mellonis Analyse über den «Stress im Herzschlag von Jugendlichen».

Zu Beginn der eigentlichen Preisvergabe wurde mit der Bekanntgabe des 3. Rangs gestartet. Anschliessend wurden die beiden Kandidatinnen für die Anerkennungspreise auf die Bühne gebeten. Ausgezeichnet für ihre hervorragenden Arbeiten wurden Gilles Bärtschi und Angelina Franjić. Im Anschluss präsentierten die drei Preisträger Gabriel Cerqua, Elmina Brenoli und Celine Melloni ihre Arbeiten.

Trotz ihrer unterschiedlichen Interessen und individuellen Zukunftspläne vereinte alle Gewinnerinnen und Gewinner eine gemeinsame Stärke. Eine aussergewöhnliche Motivation und spürbare Begeisterung für ihre Projekte. Dabei wurde deutlich, dass es Ausdauer, Mut und Durchsetzungsvermögen braucht, um solche anspruchsvollen Arbeiten anzugehen und erfolgreich umzusetzen.

Diese Leistungen zeigen zugleich, dass die Maturaarbeiten ein wertvoller Schritt auf dem Weg in die Zukunft sein können. Die dabei gesammelten Erfahrungen bieten nicht nur fachliche Erkenntnisse, sondern stärken auch persönliche Kompetenzen, die weit über die Schulzeit hinaus von Bedeutung sind.

Diese Leidenschaft war im Saal deutlich zu spüren, sie wirkte ansteckend und dürfte viele inspiriert haben. Für künftige Maturandinnen und Maturanden könnte sie Ansporn sein, sich mit ebenso viel Engagement, um eine Nominierung für den Rotary-Preis 2027 zu bewerben.

29. April 2026 / Rotary Club Freiamt / Silvia Furlan 

Die Kanti-Preisträger/innen mit Vertretern von RC Freiamt und Schulleitung.